Webhosting oder Server – was braucht mein Projekt?
Shared Webhosting, vServer, Managed Server: Wir erklären die Unterschiede und zeigen an Beispielen, wann sich der Umstieg lohnt.
Die Frage kommt fast in jedem Beratungsgespräch: Reicht ein Webhosting-Paket, oder brauche ich einen eigenen Server? Die ehrliche Antwort: Für die meisten Firmen-Websites reicht Webhosting völlig. Es gibt aber klare Anzeichen, wann ein Server die bessere Wahl ist.
Webhosting: geteilte Ressourcen, null Aufwand
Beim Webhosting teilen sich mehrere Kunden einen gut ausgestatteten Server. Sie bekommen einen festen Speicherplatz, Datenbanken und E-Mail-Postfächer – um alles andere kümmert sich der Anbieter. Für Visitenkarten-Websites, Blogs und die meisten WordPress-Installationen ist das ideal: günstig, wartungsfrei und schnell eingerichtet.
Server: garantierte Leistung für Ihr Projekt
Ein (virtueller) Server gehört Ihnen allein. CPU-Kerne, Arbeitsspeicher und NVMe-Speicher stehen nur Ihrem Projekt zur Verfügung. Das lohnt sich, wenn …
- Ihr Onlineshop viele Produkte und gleichzeitige Besucher hat,
- Sie als Agentur viele Kunden-Websites betreiben,
- Sie eigene Software oder besondere PHP-Module brauchen,
- Ladezeiten in Spitzenzeiten spürbar steigen.
Und was heißt „Managed“?
Ein eigener Server bedeutet normalerweise auch eigene Verantwortung: Updates, Sicherheit, Backups. Bei einem Managed Server übernehmen wir diese Pflege. Sie bekommen die Leistung eines eigenen Servers, ohne selbst Administrator sein zu müssen.
Faustregeln für die Größe
Als Orientierung: Eine einzelne WordPress-Seite mit normalem Traffic läuft auf Webhosting gut. Ein Shop mit einigen tausend Produkten fühlt sich ab 4 CPU-Kernen und 8 GB RAM wohl. Agenturen mit vielen Projekten planen eher 6 Kerne und 16 GB RAM ein.
Probieren Sie es aus: Unser Server-Konfigurator empfiehlt Ihnen anhand Ihres Bedarfs die passende Stufe – und sagt Ihnen auch, wenn Webhosting reicht.